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Prolongo-Faccsa integriert KI-gestützte Qualitätskontrolle in die gesamte Produktionskette für Wurstwaren und Schinken
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Prolongo-Faccsa integriert KI-gestützte Qualitätskontrolle in die gesamte Produktionskette für Wurstwaren und Schinken
Mit mehr als 200 Jahren Expertise weiß Prolongo-Faccsa, dass Qualität in jeder einzelnen Produktionsstufe entsteht. Als sich das Unternehmen dem Forschungsverbund ALIMENTE21 anschloss, stand eine ambitionierte Frage im Fokus: Wie weit lässt sich Qualitätskontrolle mithilfe KI-gestützter Bildverarbeitung automatisieren, und das vor allem bei Aufgaben, die bislang menschliche Erfahrung und Aufmerksamkeit erforderten? Beispiele sind die Beurteilung des optimalen Reifegrads einer Charge, das Erkennen kaum sichtbarer Verunreinigungen oder das Aufspüren von Fremdkörpern, die zwischen Schinkenscheiben verborgen sein können. Das Ergebnis, das über vier Jahre hinweg in sechs Anwendungen entwickelt wurde, übertraf die ursprünglichen Erwartungen um ein Vielfaches.
Zentrale Vorteile
Lückenlose Lebensmittelsicherheit. Automatisierte KI-basierte Inspektion in den Bereichen Trocknung, Verarbeitung und Verpackung.
Verkürzte Reifezeit und geringerer Energieverbrauch. KI-Bildverarbeitung prognostiziert die Fertigstellung der Charge.
Vorausschauende Wartung. Verschleiß an Anlagen wird erkannt, bevor es zu einem Ausfall kommt.
Einheitliche Plattform. Sechs verschiedene Inspektionsanwendungen, die auf einer Steuerung, in einer Softwareumgebung und einem KI-Framework laufen.
Auf einen Blick
Der spanische Fleischwarenproduzent Prolongo-Faccsa möchte Qualität, Sicherheit und Effizienz entlang der gesamten Produktionskette gewährleisten, vom Trockenraum bis zur Verpackungslinie. Mit diesem Ziel vor Augen haben Prolongo-Faccsa und OMRON am Projekt ALIMENTE21 teilgenommen: Das vierjährige Forschungs- und Entwicklungsprogramm wurde vom spanischen Zentrum für die Entwicklung industrieller Technologien (CDTI) unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Wissenschaft und Innovation kofinanziert. Es kamen KI-gestützte Bildverarbeitung und vorausschauende Analysen in sechs verschiedenen Anwendungsbereichen zum Einsatz. Mithilfe des Vision-Systems der FH-Serie von OMRON zeigt das Projekt eindrücklich, wie eine einzige integrierte Plattform verschiedenste Inspektionsherausforderungen innerhalb einer einheitlichen Architektur bewältigen kann.
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„Den optimalen Reifezeitpunkt einer Charge mithilfe von Bildverarbeitung zu überwachen und vorherzusagen, die korrekte Reinigung und Desinfektion von Oberflächen zu überprüfen und Scheibe für Scheibe auf kleinste Knochen- oder Knorpelfragmente zu kontrollieren – das sind nicht nur schrittweise Verbesserungen. Sie verändern grundlegend, was Lebensmittelsicherheit und Prozesseffizienz in der Praxis bedeuten."
Sergio Vega
Director R&D, Innovation and Sustainability, Prolongo-Faccsa.